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Tiga - Sexor
Tiga Sontag ist indischer Abstammung und lebt in Montreal, Kanada. Er wuchs mit dem Club- und Elektro-Sounds der 80er auf, da sein Vater
in Goa und Umgebung als DJ arbeitete. Damit war der Weg von Tiga vorgezeichnet, denn als er aus Indien zurück nach Kanada kehrte, vermisste
er dort eine funktionierende Clubszene. Also fing er Anfang der 90er an, selber die Scheiben zu drehen und Parties zu organisieren.
Er eröffnete mit DNA auch einen Plattenladen, gründete das Label "Turbo" und gilt zudem als Importeur von Rave
und Acid House in sein Heimatland. Mit seinem finnischen Freund Jori Hulkkonen landete er 2001 als Tiga & Zyntherius
mit einem Remake von Corey Harts „Sunglasses At Night“ einen riesigen Clubhit, der sich über 250.000 mal verkaufte.
Er produzierte Remixe für Depeche Mode, Moby, Martini Bros., Felix da Housecat, Telepopmusik, LCD Soundsystem, Alpinestars, Linda Lamb,
Fischerspooner, Crossover, FC Kahuna oder Cabaret Voltaire.
Tiga: "Der DJ ist der große Checker, ein Phänomen der Zeit, ein Kultur-Filter. Er kämpft sich durch Berge von Veröffentlichungen, selektiert, und
wenn er gut ist, haben die Leute Vertrauen zu ihm. Einerseits ist die Aufmerksamkeit, die ein DJ bekommt, nicht verdient, da er mit fremden Material
arbeitet, also gar nicht sonderlich kreativ sein muss. Anderseits kann er 10.000 Leute zum Tanzen bringen". Der Kanadier weiter: "Ich bin mit Depeche
Mode oder Duran Duran groß geworden. Wenn du jung bist, bist du auch leicht zu beeinflussen. Die 80er sind tief in mein Hirn eingebrannt. Selbst wenn
ich das loswerden wollte: Es klappt nicht! Der erste richtige Kick aber war Rave für mich."
Tiga beweist Euch mit der Platte, dass er nicht nur Riesenraves und Clubs bespielen kann, sondern dass er auch im klassischen Sinne Musiker ist.
Der Kanadier liefert ein bombensicheres, teils glattgebügeltes Debüt ab, das seinen eigenen Produktionstil offenbart. "Sexor" ist ein Club-Album,
das vom schweißgebadeten Tanz bis zum Abhängen alle Stimmungslagen bietet. Es klingt wie ein Streifzug durch die Clubs, in denen Rave, Dancefloor,
Electro-Wave und Chill-Sounds laufen. Einige Tracks wie zum Beispiel "Pleasure from the Bass" und "You gonna want me" kennt Ihr zwar schon aus den
Clubs, aber Tiga wird Euch auf dem Album auch mit anderen Sounds überraschen. Unter den Eigenkompositionen befinden sich mit "Burning Down The House"
von den Talking Heads und "Down In It" von den Nine Inch Nails zudem zwei eigenwillige Coverversionen. Maßgeblich beteiligt an diesem schicken
Retro-Sound sind die Co-Produzenten Jesper Dahlbäck und Soulwax (Stephen & David Dewaele), die in der internationalen Clubszene auch gut mitmischen.
Tiga hat mit "Sexor" ein tolles Debüt hingelegt, dass Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet.
Tracks:
01 Welcome To Planet Sexor
02 (Far From) Home
03 You Gonna Want Me
04 High School
05 Louder Than A Bomb
06 Pleasure From The Bass
07 Who's That
08 Down In It
09 The Ballad Of Sexor
10 Good As Gold
11 (Far From) Home The Speed Of Sexor Reprise
12 Burning Down The House
13 3 Weeks
14 Brothers
Hier der Link:
www.tiga.ca
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